Die Effizienz von Solarmodulen lässt sich durch die Wahl des optimalen Neigungswinkels verbessern.
Der beste Winkel hängt davon ab, wo Sie wohnen, von der Jahreszeit und davon, wie Sie Ihre Paneele aufstellen.
Untersuchungen zeigen, dass eine Änderung der Neigung die Leistung von Solarmodulen um 5–8 % steigern kann. Bei einer Ausrichtung der Module nach Süden sind sogar bis zu 30 % mehr Leistung möglich.
Der Neigungswinkel variiert je nach Jahreszeit. Im Winter in den USA kann eine Neigung von 50–55 Grad erforderlich sein. Im Sommer ist eine Neigung von 15 Grad optimal.
Sehen Sie, wie viel mehr Leistung Sie mit der optimalen Neigung herausholen können:
Quelle | Prozentuale Steigerung |
|---|---|
Sunrun | 5-8 % mehr Leistung |
Sunrun | Bis zu 30 % mehr, wenn südlich |
NCBI | 7-8 % mehr pro Jahr |
Wichtigste Erkenntnisse
Der richtige Neigungswinkel für Solarmodule optimiert deren Energieausbeute. So können Sie 5–8 % mehr Leistung erzielen. Passen Sie den Neigungswinkel an Ihren Standort an. Nutzen Sie Ihren Breitengrad, um die Module ganzjährig optimal auszurichten. Im Winter sollten die Module 15–22 Grad stärker geneigt sein als Ihr Breitengrad. Dadurch wird die tiefstehende Sonne optimal eingefangen. Im Sommer hingegen sollten die Module 15–22 Grad flacher geneigt sein, um mehr Sonnenlicht zu erhalten. Für eine bessere Energieausbeute empfiehlt es sich, den Neigungswinkel 4–5 Mal pro Jahr anzupassen. So arbeiten die Module in jeder Jahreszeit optimal. Wählen Sie je nach Budget und Energiebedarf zwischen festen und verstellbaren Halterungen. Verstellbare Halterungen können bis zu 25 % mehr Leistung liefern. Ein geneigtes Dachsystem für Photovoltaik-Anlagen ist besser gegen Schnee und Schmutz und sorgt so für eine hohe Energieproduktion auch im Winter. Bei besonderen Dachverhältnissen oder schwierigen Gegebenheiten sollten Sie einen Solarexperten hinzuziehen. Er kann Ihnen helfen, den optimalen Neigungswinkel zu finden.
1. Berechnung des optimalen Neigungswinkels

Die Wahl des optimalen Neigungswinkels für Ihre Solarmodule hilft Ihnen, die maximale Sonnenenergie zu gewinnen. Mithilfe einfacher Formeln und Richtlinien können Sie den richtigen Winkel für Ihren Standort und Ihre Bedürfnisse ermitteln. So berechnen Sie ihn:
Breitenformel
Einfache Berechnung
Passen Sie Ihren Breitengrad an
Am einfachsten finden Sie den optimalen Neigungswinkel, indem Sie Ihre Solarmodule im gleichen Winkel wie Ihren Breitengrad ausrichten. Wenn Sie beispielsweise auf dem 35. Breitengrad leben, neigen Sie Ihre Module um 35°.Verwenden Sie eine Formel für höhere Genauigkeit
Für eine genauere Berechnung können Sie diese Formeln verwenden:Breitengradbereich
Formel
Unter 25°
Breitengrad × 0,87
Zwischen 25° und 50°
Breitengrad × 0,76 + 3,1
Über 50°
Weitere Beispiele für spezifische Hinweise finden Sie in der entsprechenden Dokumentation.
Tipp: Die meisten Häuser in den USA liegen auf einer geografischen Breite zwischen 25° und 50°. Verwenden Sie die zweite Formel für optimale Ergebnisse.
Warum der Breitengrad so wichtig ist
Ihr Breitengrad gibt an, wie hoch die Sonne an Ihrem Wohnort am Himmel steht.
Wenn Sie weiter nördlich wohnen, steht die Sonne tiefer, daher benötigen Sie eine steilere Neigung.
Wenn man näher am Äquator wohnt, steht die Sonne höher, daher ist eine flachere Neigung besser geeignet.
Durch die Anpassung der Neigung an den Breitengrad werden die Paneele den größten Teil des Jahres direkt zur Sonne ausgerichtet.
Neigungswinkelbereich der USA
15-40 Grad Südausrichtung
In den Vereinigten Staaten empfehlen die meisten Experten für nach Süden ausgerichtete Paneele einen Neigungswinkel zwischen 15° und 40°.
In niedrigeren Breitengraden (wie Florida oder Texas) ist eine Neigung von 15° bis 25° am besten geeignet.
Höhere Breitengrade (wie Minnesota oder Maine) benötigen eine Neigung von 35° bis 40°.
Empfehlungen des Energieministeriums
Dachausrichtung | Optimaler Neigungswinkelbereich |
|---|---|
Direkt nach Süden | 30° |
Unterschiedliche Richtung | 0° bis 60° |
Ost/West | Bis zu 65° |
Hinweis: Das Energieministerium empfiehlt für die meisten nach Süden ausgerichteten Dächer einen Neigungswinkel von 30°.
Kurzübersichtstabelle
Beispielstädte
Hier sind einige Beispiele, die Ihnen helfen, den optimalen Neigungswinkel für Ihre Stadt zu finden:
Stadt | Breite | Empfohlener Neigungswinkel |
|---|---|---|
San Diego | 33° | 30° |
Miami | 25° | 22° |
Phönix | 34° | 31° |
Minneapolis | 45° | 37° |
In Arizona sollten Sie Ihre Paneele in einem Winkel aufstellen, der Ihrem Breitengrad entspricht, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
In Südflorida sollte man eine flachere Neigung verwenden.
In den nördlichen Bundesstaaten sollte man eine steilere Neigung verwenden, um mehr Wintersonne einzufangen.
Denken Sie daran: Durch die Einstellung des optimalen Neigungswinkels Ihrer Solarmodule können Sie Ihre Solarstromausbeute steigern und dadurch Energiekosten sparen.
2. Saisonale Neigungsanpassungen

Durch die Anpassung des Neigungswinkels Ihrer Solaranlage im Laufe des Jahres können Sie mehr Sonnenlicht einfangen. Da sich der Sonnenstand mit den Jahreszeiten ändert, müssen Sie auch den Neigungswinkel anpassen. So stellen Sie den optimalen Neigungswinkel für jede Jahreszeit ein:
Winterwinkel
Breitengrad plus 15-22 Grad
Im Winter steht die Sonne tiefer und die Tage sind kürzer.
Sie sollten Ihre Paneele stärker neigen als Ihr Breitengrad.
Experten raten, im Winter 15 bis 22 Grad zu Ihrem Breitengrad hinzuzurechnen.
Wenn Sie beispielsweise in Montreal auf dem 45. Breitengrad leben, sollten Sie Ihre Paneele zwischen 55° und 60° ausrichten.
Durch stärkeres Neigen der Paneele gleitet der Schnee besser ab und sie bleiben sauberer.
Tipp: In nördlichen Regionen kann man im Winter mit einer Neigung von etwa 60° mehr Energie gewinnen.
Sommerwinkel
Breitengrad minus 15-22 Grad
Im Sommer steht die Sonne höher und scheint länger.
Sie sollten eine flachere Neigung verwenden, indem Sie 15–22 Grad von Ihrem Breitengrad abziehen.
Wenn Ihre geografische Breite beispielsweise 34° beträgt, sollten Sie Ihre Paneele in einem Winkel von etwa 12° bis 19° einstellen.
Ein flacherer Winkel hilft Ihren Paneelen, mehr Sonnenlicht einzufangen, wenn die Sonne hoch am Himmel steht.
Hinweis: Eine Neigung von etwa 20° ist im Sommer an den meisten Orten ausreichend.
Feder-/Herbstwinkel
Passende Breitengrade
Im Frühling und Herbst ist der Sonnenstand annähernd gleich Ihrem Breitengrad.
Richten Sie Ihre Solarpaneele in diesen Jahreszeiten in einem Winkel aus, der Ihrem Breitengrad entspricht.
Das hilft Ihnen, im Verlauf des Sonnenlaufs gute Energie zu tanken.
Die beste Energieausbeute erzielen Sie, wenn Sie die Neigung Ihrer Paneele im Frühling und Herbst an Ihren Breitengrad anpassen.
Praktische Tipps zum Einstellen der Neigung
Ändern Sie die Ausrichtung Ihrer Solarmodule 4- bis 5-mal im Jahr, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
Die meisten Menschen können die Neigung mit einfachen Werkzeugen von Hand einstellen.
Automatische Systeme verändern die Neigung ständig, sind aber teurer.
Wenn Sie ein Photovoltaik-Montagesystem für ein Schrägdach verwenden, prüfen Sie, ob Sie den Winkel verändern können. Einige Systeme ermöglichen dies, andere nicht.
Anpassungsart | Frequenz | Vorteile |
|---|---|---|
Handbuch | 4–5 Mal pro Jahr | Mehr Effizienz, geringere Kosten |
Automatisch | Die ganze Zeit | Funktioniert immer am besten, kostet aber mehr |
Überprüfen Sie immer Ihr Montagesystem, bevor Sie die Neigung ändern.
Durch die Anpassung der Neigung an die jeweilige Jahreszeit wird die Leistung Ihrer Solarmodule verbessert.
🌞 Durch die Anpassung der Neigung Ihrer Solaranlage an die jeweilige Jahreszeit können Sie mehr Energie gewinnen und Geld bei Ihren Stromrechnungen sparen.
3. Feste vs. verstellbare Halterungen
Bei der Wahl einer Solarmodulhalterung haben Sie die Entscheidung zwischen fest und verstellbar. Jede Variante beeinflusst die Energieausbeute Ihrer Module und wirkt sich auch auf den Wartungsaufwand Ihrer Anlage aus. Viele bevorzugen die Montage auf geneigten Dächern. Sie eignet sich besonders für Häuser mit wenig Platz oder ungewöhnlichen Dachformen.
Feste Halterungen
Für und Wider
Feste Montagesysteme halten die Paneele das ganze Jahr über in einem festen Winkel. Viele nutzen für diese Art der Montage ein System zur Montage von Photovoltaikmodulen auf geneigten Dächern. Es passt auf die meisten Dächer und spart Platz.
Vorteile:
Günstiger zu installieren
Nutzt den Dachraum gut
Genehmigungen leichter zu erhalten
Nachteile:
Kann Ihr Dach beschädigen
Schwerer zugänglich für Reparaturen
Die Neigung kann nicht verändert werden.
Feste Halterungen eignen sich gut für eine einfache Installation. Der optimale Neigungswinkel wird bei der Montage festgelegt. Eine Anpassung an unterschiedliche Jahreszeiten ist nicht möglich.
Vorteile von fest installierten Solarmodulen | Nachteile von fest installierten Solarmodulen |
|---|---|
Günstiger zu installieren | Kann Ihr Dach beschädigen |
Nutzt den Dachraum gut | Schwerer zugänglich für Reparaturen |
Genehmigungen leichter zu erhalten | Die Neigung kann nicht verändert werden. |
Feste Montagesysteme ermöglichen die Installation von mehr Modulen auf derselben Fläche. Allerdings erzeugen sie zu bestimmten Tageszeiten, wie morgens und abends, weniger Energie. Bei der Verwendung eines geneigten Dachmontagesystems kann die Energieausbeute geringer ausfallen, da sich der Neigungswinkel nicht ändert.
Verstellbare Halterungen
Für und Wider
Verstellbare Halterungen ermöglichen es Ihnen, den Neigungswinkel der Paneele im Laufe des Jahres anzupassen. Dadurch erhalten Sie mehr Sonnenlicht und können mehr Energie erzeugen. Einige verstellbare Halterungen verwenden einachsige Nachführsysteme. Diese können bis zu 25 % mehr Energie erzeugen als fest installierte Halterungen.
Vorteile:
Erzeugt mehr Energie durch Änderung des Winkels
Ermöglicht die Anpassung an jede Jahreszeit
Funktioniert bei jedem Wetter besser
Nachteile:
Der Kaufpreis ist höher (0,50 bis 2,00 US-Dollar pro Watt)
Schwieriger zu installieren und zu reparieren
Möglicherweise wird mehr Platz oder spezielle Teile benötigt.
Montageart | Energieausbeutecharakteristik |
|---|---|
Feste Strukturen | Verbraucht weniger Energie, insbesondere morgens und abends. |
Einstellbar (Tracker) | Bleibt im optimalen Winkel, um die meiste Energie zu gewinnen. |
Verstellbare Halterungen sorgen für den optimalen Sonneneinfall. Durch regelmäßiges Verändern des Winkels lässt sich die Energieausbeute um 20–25 % steigern. Bei einer Photovoltaikanlage mit geneigtem Dach prüfen Sie vor einer Winkeländerung, ob die Halterung justierbar ist.
Die richtige Halterung auswählen
Kosten und Komfort
Bei der Wahl zwischen festen und verstellbaren Montagesystemen sollten Sie Standort, Wetterbedingungen und Budget berücksichtigen. Feste Montagesysteme, wie beispielsweise die Montage von Photovoltaik-Anlagen auf Schrägdächern, sind kostengünstig und platzsparend. Verstellbare Montagesysteme erzeugen zwar mehr Energie, sind aber teurer und wartungsintensiver.
Faktor | Beschreibung |
|---|---|
Standort | Neigung und Ausrichtung sollten so gewählt werden, dass möglichst viel Sonnenlicht einfließt. |
Klima | Wind und Schnee in Ihrer Region können Ihre Wahl beeinflussen. |
Material | Aluminium und Edelstahl haben unterschiedliche Lebensdauern. |
Installationstyp | Boden-, Dach- oder Mastmontage haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. |
Für ein einfaches und kostengünstiges System wählen Sie eine fest installierte oder geneigte Photovoltaikanlage. Wenn Sie mehr Energie erzeugen möchten und bereit sind, mehr zu investieren oder einen höheren Aufwand zu betreiben, entscheiden Sie sich für eine verstellbare Montage. Richten Sie Ihre Module immer im optimalen Neigungswinkel für Ihren Standort aus, um die maximale Energieausbeute zu erzielen.
Tipp: Prüfen Sie vor der Auswahl Ihr Dach und das Montagesystem. Manche Montagesysteme für schräge Dächer lassen sich etwas anpassen, andere sind fest.
4. Einstellen des Neigungswinkels
Die richtige Neigung Ihrer Solarmodule hilft Ihnen, die maximale Sonnenenergie zu gewinnen. Mit einem einfachen Verfahren können Sie den optimalen Neigungswinkel für Ihre Anlage ermitteln und einstellen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Benötigte Werkzeuge
Bevor Sie beginnen, besorgen Sie sich folgende Werkzeuge:
Digitaler Winkelmesser oder Winkelmesser
Maßband
Leiter (falls auf einem Dach gearbeitet wird)
Schraubenschlüssel oder Schraubendreher (für verstellbare Halterungen)
Schutzausrüstung (Handschuhe, Helm, rutschfeste Schuhe)
Tipp: Verwenden Sie beim Arbeiten auf dem Dach oder an Solaranlagen immer Schutzausrüstung.
Messen und Einstellen
Befolgen Sie diese Schritte, um die Neigung Ihrer Solaranlage einzustellen:
Finde deinen Breitengrad
Ermitteln Sie online den Breitengrad Ihrer Stadt oder verwenden Sie eine GPS-App.Berechnen Sie den Neigungswinkel
Für eine ganzjährige Nutzung stellen Sie die Neigung Ihres Panels auf Ihren Breitengrad ein.
Für den Winter addieren Sie 15° zu Ihrem Breitengrad.
Im Sommer müssen Sie 15° von Ihrem Breitengrad abziehen.
Für Frühling und Herbst orientieren Sie sich an Ihrem Breitengrad.
Markieren Sie den Winkel an Ihrer Halterung.
Verwenden Sie Ihren Winkelmesser oder Winkelmesser, um den korrekten Winkel an Ihrem Montagesystem zu markieren.Bedienfelder anpassen
Lösen Sie die Schrauben oder Bolzen an Ihrer Halterung. Neigen Sie das Panel, bis es dem berechneten Winkel entspricht.Sichern Sie die Paneele
Ziehen Sie alle Schrauben und Muttern fest. Überprüfen Sie den Winkel noch einmal, um sicherzustellen, dass er korrekt ist.Auf Schatten achten
Achten Sie darauf, dass nichts das Sonnenlicht blockiert, wie beispielsweise Schornsteine oder Bäume.Wiederholen Sie dies für jedes Panel.
Falls Sie mehr als ein Bedienfeld haben, wiederholen Sie den Vorgang für jedes einzelne.
Durch die Anpassung Ihrer Solarmodule an die jeweilige Jahreszeit können Sie mehr Energie gewinnen, insbesondere wenn Sie ein verstellbares oder geneigtes Photovoltaik-Montagesystem verwenden.
Häufige Fehler
Probleme mit der Dachneigung
Viele Dächer haben eine Neigung zwischen 30° und 40°, was oft dem optimalen Neigungswinkel für Solarmodule entspricht. Allerdings können folgende Herausforderungen auftreten:
Steile Dächer können die Installation erschweren und entsprechen möglicherweise nicht dem idealen Winkel.
Für Flachdächer oder Dächer mit geringer Neigung wird zusätzliches Montageequipment benötigt, um die richtige Neigung zu erreichen, was die Kosten erhöhen kann.
Hindernisse wie Lüftungsöffnungen oder Oberlichter können Schatten werfen und die Energieausbeute verringern.
Hinweis: Das Montagesystem für geneigte Dächer kann Ihnen helfen, den Winkel auf flachen oder leicht geneigten Dächern anzupassen. Achten Sie jedoch immer auf mögliche Verschattungen.
Wetterbedingte Überlegungen
Das Wetter kann Einfluss darauf haben, wie gut Ihre Paneele funktionieren und wie Sie die Neigung einstellen:
Die Intensität des Sonnenlichts ändert sich mit den Jahreszeiten und beeinflusst die Energieproduktion.
Hohe Temperaturen können zu einer Überhitzung der Paneele führen und dadurch deren Effizienz verringern.
Regen, Schnee und Schmutz können das Sonnenlicht blockieren oder Paneele rutschig machen.
Häufige Bewölkung verringert die Menge an Sonnenlicht, die Ihre Paneele erreichen.
Berücksichtigen Sie beim Einstellen des Neigungswinkels stets das lokale Klima. Passen Sie den Winkel an, wenn Ihre Region in einer Jahreszeit mehr Sonne abbekommt oder wenn Sie zu bestimmten Jahreszeiten mehr Energie verbrauchen.
Wenn Sie diese Schritte befolgen und häufige Fehler vermeiden, können Sie Ihre Solarpaneele im optimalen Neigungswinkel für Ihr Haus und das dortige Klima einstellen.
5. Herausforderungen aus der Praxis
Dachbeschränkungen
Nicht ideale Winkel
Bei der Installation von Solarmodulen können Probleme mit dem Dach auftreten. Nicht jedes Dach ermöglicht den optimalen Neigungswinkel. Viele Häuser nutzen zwar ein Photovoltaik-Montagesystem mit geneigtem Dach, aber Sie sollten folgende häufige Probleme beachten:
Einschränkungstyp | Beschreibung |
|---|---|
Strukturelle Einschränkungen | Ihr Dach muss das zusätzliche Gewicht der Paneele und Gestelle tragen können. Lassen Sie sich vor der Montage immer von einem Fachmann beraten. |
Windlastmanagement | Größere Neigungswinkel erhöhen den Winddruck auf die Paneele. Eine stabile Konstruktion ist erforderlich, um die Paneele an windigen Standorten zu schützen. |
Entwässerungsprobleme | Solarpaneele dürfen den Wasserablauf vom Dach nicht behindern. Das Wasser muss in die Abflüsse fließen können, um Lecks zu vermeiden. |
Bei nicht optimalem Dachwinkel benötigen Sie möglicherweise zusätzliche Montageteile. Das Montagesystem für schräge Dächer kann Ihnen helfen, den Winkel anzupassen. Überprüfen Sie jedoch immer die Dachtragfähigkeit und die Entwässerung.
Tipp: Bitten Sie Ihren Dachdecker vor Beginn der Arbeiten, die Stabilität und Entwässerung Ihres Daches zu überprüfen. So vermeiden Sie teure Reparaturen im Nachhinein.
Schnee und Schutt
Auswirkungen der Instandhaltung
Schnee und Schmutz können die Leistung Ihrer Solaranlage beeinträchtigen. Sie sollten diese Probleme beheben, insbesondere bei starkem Schneefall. Hier sind einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können:
Richten Sie Ihre Paneele in einem steileren Winkel aus. Bei einem Neigungswinkel von 30° bis 60° gleitet der Schnee leichter ab. In kalten Regionen ist ein Neigungswinkel von 40° bis 60° optimal. Jede weitere Neigung um 10° verbessert das Abgleiten des Schnees um 15 %.
Verwenden Sie ein geneigtes Dachmontagesystem für Photovoltaikanlagen, damit Schnee und Schmutz leichter abfallen können.
Schnee vor dem Gefrieren von Hand mit einem weichen Werkzeug entfernen.
Installieren Sie Heizsysteme, um Schneeansammlungen zu verhindern.
Achten Sie regelmäßig auf Schatten und Eis.
Überprüfen Sie Ihre Paneele und Halterungen nach jedem Sturm.
Verwenden Sie Schneerechen, Sprühgeräte und lange Stangen, um sicher zu räumen.
Eine spezielle Beschichtung verhindert das Anhaften von Schnee.
Nach Stürmen muss starker Schneefall entfernt werden, damit die Paneele funktionieren.
Wartungspraxis | Beschreibung |
|---|---|
Schneeräumung | Verwenden Sie ein weiches Werkzeug, um den Schnee zu entfernen, bevor er gefriert. |
Schräge Halterungen | Steilere Winkel helfen dem Schnee, abzurutschen und mehr Sonnenlicht einzufangen. |
Heizsysteme | Verhindern Sie, dass sich Schnee anhäuft, und helfen Sie dabei, mehr Energie zu erzeugen. |
Überwachung von Beschattung und Eisbildung | Achten Sie auf Dinge, die das Sonnenlicht blockieren, damit die Paneele funktionieren. |
Regelmäßige Inspektionen | Stellen Sie sicher, dass die Halterungen das zusätzliche Gewicht des Schnees tragen können. |
Werkzeuge und Zubehör | Verwenden Sie Schneerechen, Sprühgeräte und Monitore zur Reinigung und Kontrolle. |
🧤 Regelmäßiges Reinigen und Überprüfen Ihrer Paneele hilft Ihnen, Energieverluste durch Schnee und Schmutz zu vermeiden.
Suboptimale Winkel
Energieverlust
Bei ungünstiger Neigung von Solarmodulen geht Energie verloren. Studien zeigen, dass 44,6 % der Solaranlagen an Standorten mit Verlusten von über 1 % installiert sind. Das entspricht einem jährlichen Verlust von 6154 GWh, was dem gesamten Stromverbrauch Luxemburgs entspricht. Bei ungenauer Neigung können die Verluste sogar über 3 % liegen.
Sie können weniger Energie verbrauchen, indem Sie folgende Dinge tun:
Ändern Sie die Neigung oder Ausrichtung Ihrer Paneele, sofern Ihr Dach dies zulässt.
Fügen Sie Leistungsoptimierer hinzu, um die Verschattung zu reduzieren.
Bringen Sie weitere Paneele an besseren Stellen an.
Bäume oder andere Dinge fällen, die das Sonnenlicht blockieren.
Verringern Sie die Neigung Ihrer nach Süden ausgerichteten Paneele, um täglich mehr Sonnenlicht zu erhalten.
Beauftragen Sie einen Experten für die Planung von Photovoltaikanlagen, um Ihren Neigungswinkel zu überprüfen.
Strategie | Beschreibung |
|---|---|
Neupositionierung der Paneele | Ändern Sie, wenn möglich, die Neigung oder die Richtung. |
Hinzufügung eines Leistungsoptimierers | Hilft dabei, die Paneele bei Beschattung besser zu nutzen. |
Systemerweiterung | Bringen Sie die Paneele an den besten Stellen an. |
Baumfällung | Beseitigen Sie alles, was das Sonnenlicht blockiert. |
Durch die richtige Einstellung des Neigungswinkels bei einem geneigten Dachmontagesystem für Photovoltaikmodule können Sie Energieverluste vermeiden und das Beste aus Ihren Solarmodulen herausholen.
Sie können die Leistung Ihrer Solaranlage verbessern, indem Sie den richtigen Neigungswinkel einstellen. Befolgen Sie diese einfachen Schritte, um mehr Energie aus Ihrem System zu gewinnen:
Passen Sie die Neigung Ihrer Solarmodule an Ihren Breitengrad an oder ändern Sie sie je nach Jahreszeit. Dadurch können Sie bis zu 25 % mehr Energie gewinnen.
Verwenden Sie diese Neigungswinkel für jede Jahreszeit:
Jahreszeit
So stellen Sie den Neigungswinkel ein
Winter
Addieren Sie 15° zu Ihrem Breitengrad.
Frühling
Nutzen Sie Ihren Breitengrad
Sommer
Ziehen Sie 15° von der geografischen Breite ab.
Fallen
Nutzen Sie Ihren Breitengrad
Schau dir an, wie Neigungswinkel deine Energie beeinflussen:
Neigungswinkel
Wie viel Energie Sie erhalten
18 Grad
98 % des jährlichen Energieverbrauchs
30 Grad
100 % des jährlichen Energiebedarfs
Jahreszeitenwechsel
Bis zu 25 % höhere Effizienz
Richten Sie Ihre Paneele nach dem Sonnenstand aus.
Wenn Ihr Dach kompliziert ist oder die Wetterbedingungen vor Ort besondere Merkmale aufweisen, sollten Sie einen Solarexperten konsultieren. Dieser kann Ihnen bei der Berücksichtigung Ihres Breitengrades, der Dachform und der lokalen Wetterbedingungen helfen.
Wenn Sie diese Schritte befolgen, können Sie mehr Solarenergie gewinnen und über viele Jahre Geld sparen.
Häufig gestellte Fragen
1. Welcher Neigungswinkel ist für Solarpaneele auf meinem Dach optimal?
Der Neigungswinkel sollte Ihrem Breitengrad entsprechen. Für die meisten Häuser ist ein Neigungswinkel zwischen 15° und 40° optimal. Verwenden Sie ein Montagesystem für geneigte Dächer, um den Winkel anzupassen, falls die Dachneigung nicht ideal ist.
2. Kann ich den Neigungswinkel nach der Installation noch ändern?
Ja, die Neigung lässt sich anpassen, wenn Sie eine verstellbare Halterung oder ein System zur Montage von Photovoltaikmodulen auf geneigten Dächern verwenden. Feste Halterungen erlauben keine Änderungen. Überprüfen Sie Ihr Montagesystem immer, bevor Sie Einstellungen vornehmen.
3. Wie hilft das geneigte Dachmontagesystem für Photovoltaikanlagen bei Schneefall?
Ein System zur Montage von Photovoltaikmodulen auf geneigten Dächern ermöglicht einen steileren Neigungswinkel. Dadurch gleitet der Schnee schneller von den Modulen ab. Sie erzielen eine höhere Energieproduktion und profitieren von einer einfacheren Wartung im Winter.
4. Benötige ich Spezialwerkzeug, um den Neigungswinkel einzustellen?
Sie benötigen einen digitalen Winkelmesser, ein Maßband und gängiges Handwerkzeug. Schutzausrüstung ist wichtig. Verstellbare Halterungen und Systeme zur Montage von Photovoltaik-Anlagen auf geneigten Dächern erleichtern die Installation.
5. Wird sich der Neigungswinkel auf meine Energiekosten auswirken?
Ja, der richtige Neigungswinkel erhöht die Solarstromausbeute. Dadurch können Sie Ihre Energiekosten senken. Saisonale Anpassungen mit einem geneigten Photovoltaik-Montagesystem steigern die Effizienz.
6. Was ist, wenn mein Dach nicht nach Süden ausgerichtet ist?
Sie können weiterhin Solarmodule installieren. Nutzen Sie ein Montagesystem für geneigte Dächer, um Neigung und Ausrichtung zu optimieren. Module, die nach Osten oder Westen ausgerichtet sind, benötigen unter Umständen eine größere Neigung für bessere Ergebnisse.
7. Wie oft sollte ich den Neigungswinkel anpassen?
Für optimale Ergebnisse sollten Sie die Neigung 4–5 Mal im Jahr anpassen. Manuelle Einstellungen eignen sich gut für Photovoltaikanlagen mit geneigtem Dach. Automatische Systeme verändern den Winkel automatisch.
8. Kann ich ein Photovoltaik-Montagesystem für geneigte Dächer auf jedem Dachtyp installieren?
Die meisten Dachformen eignen sich für die Montage von Photovoltaikanlagen auf Schrägdächern. Prüfen Sie vor der Installation unbedingt die Tragfähigkeit und Entwässerung Ihres Daches. Bei besonderen Dachmerkmalen sollten Sie einen Fachmann um Rat fragen.

