Mit Freiflächenanlagen können Sie Solarmodule direkt auf Ihrem Grundstück installieren, nicht auf dem Dach. Sie können den optimalen Standort wählen – vielleicht eine sonnige, offene Fläche ohne Schatten. Diese Systeme eignen sich für viele Bodenarten. Viele entscheiden sich dafür, weil man den Neigungswinkel anpassen kann, um mehr Leistung zu erzielen, die Module kühler zu halten und sie leicht zu reinigen sind. Die folgende Grafik zeigt, wie beliebt Freiflächenanlagen in den USA sind:

Sie können im Vergleich zu Dachinstallationen 20–25 % mehr Leistung erzielen.
Sie brauchen sich keine Gedanken über knifflige Dachformen oder das Steigen auf Leitern zu machen.
Wichtigste Erkenntnisse
Mit bodenmontierten Solarmodulen können Sie die Paneele auf dem Boden aufstellen. Dadurch erhalten sie mehr Sonnenlicht und erzeugen mehr Energie.
Der Neigungswinkel von bodenmontierten Solarmodulen lässt sich verändern. Dadurch können sie bis zu 30 % mehr Energie erzeugen als fest installierte Module.
Bodenmontierte Geräte sind wartungsfreundlicher. Man kann sie reinigen und reparieren, ohne aufs Dach steigen zu müssen.
Diese Systeme können bei fachgerechter Installation und Verwendung hochwertiger Materialien über 25 Jahre lang funktionieren. Sie helfen Ihnen, langfristig Geld zu sparen.
Überlegen Sie, wie viel Land Sie besitzen. Bodenmontierte Pflanzen benötigen Freiflächen. Sie eignen sich am besten für Bauernhöfe oder große Grundstücke.
Feste Neigungshalterungen sind kostengünstiger und wartungsarm. Verstellbare Halterungen erzeugen mehr Energie.
Nachführsysteme bewegen sich, um der Sonne zu folgen. Sie können bis zu 40 % mehr Energie erzeugen. Allerdings benötigen sie mehr Platz und sind teurer.
Informieren Sie sich vor Beginn über die örtlichen Vorschriften und Genehmigungen. Diese können Einfluss darauf haben, wie Sie Ihr System einrichten und wie hoch die Kosten sind.
1. Was sind Solar-Bodenmontageanlagen?

Grundstruktur
Definition
Sie fragen sich vielleicht, was Freiflächen-Solaranlagen sind. Dabei handelt es sich um Solaranlagen, die direkt auf dem Boden installiert werden, nicht auf dem Dach. Man sieht sie häufig auf Freiflächen wie Gärten, Feldern oder auch großen Gewerbeflächen. Die Module sitzen auf stabilen Rahmen oder Pfählen, die im Boden verankert sind. Diese Bauweise bietet Ihnen viel Flexibilität bei der Wahl des optimalen Standorts für Sonneneinstrahlung.Haltbarkeit
Sie möchten, dass Ihre Solaranlage lange hält, richtig? Freiflächen-Solaranlagen können bei Verwendung hochwertiger Materialien und fachgerechter Installation 25 Jahre oder länger funktionieren. In dieser Tabelle sehen Sie, wie sie im Vergleich zu anderen Montageoptionen abschneiden:
Optimale Ausrichtung und Neigung
Mit Solar-Freiflächenanlagen können Sie Winkel und Ausrichtung Ihrer Solarmodule anpassen. So können Sie sie optimal zur Sonne ausrichten und den Neigungswinkel präzise bestimmen. Wenn Sie auf der Nordhalbkugel leben, können Sie Ihre Module beispielsweise nach Süden ausrichten und um etwa 15 Grad gegenüber Ihrem Breitengrad neigen. Diese Konfiguration kann Ihre Energieproduktion um bis zu 30 % steigern. Da Sie den optimalen Standort wählen, vermeiden Sie außerdem Schattenwurf durch Bäume oder Gebäude.
So funktionieren sie
Sie stellen das System an einem sonnigen Ort mit ausreichend Platz auf.
Die Paneele sammeln Sonnenlicht und wandeln es in Strom um, genau wie Dachklimaanlagen.
Die Rahmen oder Stangen sorgen dafür, dass alles stabil und sicher bleibt, auch bei Wind oder Regen.
Solar-Freiflächenanlagen eignen sich für Wohnhäuser, Gewerbebetriebe oder netzunabhängige Hütten. Sie funktionieren fast überall dort gut, wo freies Gelände zur Verfügung steht.
Tipp: Wenn Ihr Dach zu klein, beschattet oder unregelmäßig geformt ist, bieten Bodenmontagegeräte eine hervorragende Alternative.
Hauptkomponenten
Montagevorrichtungen
Stahlstangen oder -pfosten – Diese verankern Ihr System im Boden und verleihen ihm Höhe.
Fundament oder Sockel – Zur Stabilisierung können Sie Beton oder Erdanker verwenden.
Träger und Schienen – Diese halten Ihre Solarpaneele im richtigen Winkel.
Klemmen und Verbinder – Diese halten die Paneele und Schienen auch bei schlechtem Wetter sicher an ihrem Platz.
Paneele und Wechselrichter
Solarpaneele – Diese fangen Sonnenlicht ein und erzeugen Strom.
Wechselrichter – Diese Geräte wandeln den Strom von Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) um, den Sie in Ihrem Haus oder Geschäft verwenden.
Verkabelung und Sicherheit
Verkabelung – Diese verbindet Ihre Solarmodule mit dem Wechselrichter und Ihrem Stromnetz.
Sicherheitsmerkmale – Sie benötigen Sicherungen, Schutzschalter und manchmal Überspannungsschutzgeräte, um alles sicher zu halten.
Hinweis: Jedes Systemteil trägt dazu bei, die maximale Leistung zu erzielen und einen reibungslosen Betrieb über Jahre hinweg zu gewährleisten.
2. Arten von Solar-Bodenmontageanlagen
Bei der Auswahl von Solar-Bodenmontageanlagen gibt es verschiedene Typen. Jeder hat seine eigenen Vorteile. Wir stellen sie Ihnen im Detail vor, damit Sie den für Ihre Bedürfnisse optimalen Typ finden können.
Standard Festneigbar
Einfach und zuverlässig
Festneigbare Systeme bleiben das ganze Jahr über in derselben Position. Sie stellen den Winkel bei der Installation ein, und das war's. Diese Halterungen verwenden stabile Rahmen, die direkt im Boden verankert werden. Sie müssen sich keine Gedanken über bewegliche Teile oder Motoren machen.Geringer Wartungsaufwand
Sie werden begeistert sein, wie wartungsarm diese Systeme sind. Festneigbare Systeme haben weniger potenzielle Fehlerquellen. Das bedeutet weniger Zeit- und Kostenaufwand für Reparaturen.Kostengünstig
Diese sind in der Regel die günstigste Option. Wenn Sie Ihr Budget im Griff behalten möchten, sind Halterungen mit fester Neigung sinnvoll.Energieausbeute
Feste Solaranlagen liefern zwar konstant Strom, nutzen aber nicht immer die maximale Sonneneinstrahlung. Studien zeigen, dass sie 15–20 % weniger Energie erzeugen als verstellbare Anlagen. Dennoch eignen sie sich gut für eine einfache Installation.
Tipp: Halterungen mit fester Neigung sind ideal, wenn Sie ein System wünschen, das Sie einmal einstellen und dann vergessen können.
Verstellbare Neigungshalterungen
Steigere deine Leistung
Mit verstellbaren Neigungshalterungen können Sie den Winkel Ihrer Paneele verändern. Dies können Sie mehrmals im Jahr manuell tun. So fangen Sie je nach Jahreszeit mehr Sonnenlicht ein.Höhere Effizienz
Durch die Anpassung der Neigung lässt sich die Stromausbeute um 3 % bis 8 % steigern. An manchen Standorten sind sogar noch größere Verbesserungen möglich. Verstellbare Halterungen helfen Ihnen dabei, die maximale Energieausbeute zu erzielen.Einfache Bedienung
Die meisten Verstellsysteme verwenden einfache Hebel oder Stifte. Sie benötigen kein Spezialwerkzeug. Einfach entriegeln, kippen und wieder verriegeln.Ideal für den Übergang zwischen den Jahreszeiten
Wenn Sie in einer Gegend mit stark schwankendem Sonnenstand leben, machen verstellbare Halterungen einen großen Unterschied. In manchen Regionen können Sie so bis zu 5,7 % mehr Solarenergie gewinnen.
Hinweis: Systeme mit verstellbarer Neigung sind etwas teurer als solche mit fester Neigung, bieten aber im Gegenzug mehr Leistung.
Mastmontierte Systeme
Platzsparende
Bei Mastmontagesystemen halten ein oder mehrere stabile Masten die Paneele über dem Boden. Diese Bauweise spart Platz. Sie können sogar Ihr Auto darunter parken oder Geräte lagern.Ideal für unebenes Gelände
Haben Sie einen Hang oder steinigen Boden? Pfostenhalterungen eignen sich hervorragend für unebenes Gelände. Sie benötigen keine ebene Fläche.Weniger Schattierung
Diese Halterungen sind höher angebracht. Dadurch wird weniger Schatten von Bäumen oder Gebäuden abgeworfen. Ihre Paneele erhalten mehr Sonnenlicht.Zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten
Landwirte nutzen Mastmontagen zur Beschattung von Vieh oder Feldern. Unternehmen verwenden sie für Solarparkplätze. Man erhält also mehr als nur Strom.Optionale Nachverfolgung
Manche Mastmontagen lassen sich nach der Sonne ausrichten. Dadurch kann die Energieausbeute im Vergleich zu fest installierten Systemen um bis zu 25 % gesteigert werden.
Tipp: Mastmontierte Systeme eignen sich gut für Städte, Bauernhöfe oder überall dort, wo Sie Ihr Land für mehr als nur Solarenergie nutzen möchten.
Ortungssysteme
Folge der Sonne für mehr Energie
Nachführsysteme ermöglichen es Ihren Solarmodulen, sich im Laufe des Tages zu bewegen. Die Module folgen dem Lauf der Sonne. Dadurch sind Ihre Module immer optimal zur Sonne ausgerichtet.Arten von Trackern
Einachsige Nachführsysteme: Diese bewegen Ihre Paneele von Ost nach West.
Zweiachsige Tracker: Diese bewegen Ihre Paneele sowohl auf und ab als auch von Seite zu Seite.
Große Energiegewinne
Mit Trackingsystemen lässt sich deutlich mehr Strom gewinnen. So könnte es aussehen:Einachsige Tracker können Ihre Energie um 10 bis 30 % steigern.
Zweiachsige Tracker bieten bis zu 40 % mehr Leistung als feste Systeme.
Die meisten Menschen verzeichnen eine Steigerung der Energie um 20 bis 30 Prozent im Vergleich zu Systemen ohne Tracking.
Ideal für große oder offene Räume
Nachführsysteme funktionieren am besten, wenn viel Platz vorhanden ist. Am häufigsten werden sie auf Bauernhöfen, in großen Gärten und Solarparks eingesetzt.Zusätzliche Funktionen
Manche Tracker nutzen Sensoren, um die Sonne zu finden. Andere verwenden Timer oder Software. Eine manuelle Justierung ist nicht nötig.
Tipp: Wenn Sie die maximale Energie aus Ihren Solarmodulen herausholen möchten und genügend Platz haben, sind Nachführsysteme eine kluge Wahl.
Skalierbare und universelle Halterungen
Erweitern Sie Ihr System jederzeit
Dank skalierbarer Halterungen können Sie klein anfangen und später weitere Paneele hinzufügen. Sie müssen nicht alles auf einmal kaufen. Das ist ideal, wenn Sie Ihre Solaranlage im Laufe der Zeit erweitern möchten.Passt auf jede Platte
Universelle Montagesysteme sind mit vielen Panelgrößen und -marken kompatibel. Sie müssen sich keine Gedanken über passende Teile machen. Diese Systeme verwenden verstellbare Schienen und Klemmen.Robust und langlebig
Die meisten skalierbaren und universellen Halterungen bestehen aus korrosionsbeständigen Materialien. Sie halten jahrelang, selbst unter widrigen Witterungsbedingungen.Ideal für große Projekte
Diese Montagesysteme werden in großen Solarparks und Gewerbegebäuden eingesetzt. Das Industrial-XL-System beispielsweise ermöglicht die schnelle Installation vieler Solarmodule. Es gewährleistet höchste Sicherheit und erfüllt alle gesetzlichen Bestimmungen.Flexibel für jeden Standort
Sie können skalierbare und universelle Halterungen an Wohnhäusern, Geschäftsgebäuden oder großen Feldern verwenden. Sie funktionieren auf ebenem oder geneigtem Gelände.
Hinweis: Wenn Sie ein System wünschen, das mit Ihren Anforderungen mitwächst oder auf jedes Panel passt, vereinfachen skalierbare und universelle Halterungen die Sache.
Modulare Designs ermöglichen es Ihnen, Ihre Konfiguration an Ihre sich ändernden Bedürfnisse anzupassen.
Diese Halterungen bieten sichere Befestigungspunkte und helfen Ihnen, den besten Winkel für das Sonnenlicht zu finden.
Sie können für Solar-Freiflächenanlagen, Dachinstallationen oder auch gemischte Installationen verwendet werden.
3. Vor- und Nachteile
Wenn Sie über bodenmontierte Solaranlagen nachdenken, möchten Sie die Vor- und Nachteile kennen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Punkte, damit Sie entscheiden können, ob dieses System Ihren Bedürfnissen entspricht.
Vorteile
Optimale Sonneneinstrahlung
Sie können den besten Standort für Ihre Paneele selbst wählen. Kein Dach? Kein Problem. Sie können Ihre Anlage an einem sonnigen, unbeschatteten Ort aufstellen.
Sie können Ihre Paneele neigen und drehen, sodass sie das ganze Jahr über zur Sonne ausgerichtet sind. Dadurch gewinnen Sie mehr Energie und sparen Geld.
Einfache Wartung
Sie können Ihre Paneele erreichen, ohne eine Leiter besteigen zu müssen. Reinigung und Reparaturen werden so zum Kinderspiel.
Sie müssen sich keine Sorgen um Dachlecks oder Schäden machen. Ihr Dach bleibt sicher und unberührt.
Flexibilität und Skalierbarkeit
Sie können klein anfangen und später weitere Paneele hinzufügen. Ihr System wächst mit Ihren Bedürfnissen.
Sie können nahezu jede Art von Solarmodul verwenden. Universelle Halterungen erleichtern die Aufrüstung.
Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Vorteile:
Tipp: Mit bodenmontierten Solaranlagen haben Sie mehr Kontrolle über Ihr System. Sie können es einfacher anpassen, erweitern und warten.
Nachteile
Landnutzung
Sie benötigen ausreichend Platz für Ihr System. Wenn Sie in der Stadt wohnen oder nur einen kleinen Garten haben, kann dies schwierig sein.
Manche Leute machen sich Sorgen darüber, wie Solaranlagen in ihrem Garten aussehen. Große Anlagen können das Erscheinungsbild verändern.
Vorabkosten
Man zahlt zu Beginn mehr. Bodensysteme benötigen stabile Rahmen und eine entsprechende Geländevorbereitung, was den Preis erhöht.
Hier einige Beispiele für mögliche Ausgaben:
Der Preis kann von 85 Dollar für ein kleines DIY-Kit bis zu 2.389 Dollar oder mehr für ein großes Profi-System reichen.
Genehmigung
Möglicherweise benötigen Sie Sondergenehmigungen. Die Bestimmungen können je nach Wohnort variieren.
Der Prozess kann aufgrund von Grundstücksprüfungen und Inspektionen länger dauern als bei einer Dachbegrünung.
Hier einige häufige Nachteile:
Man benötigt viel Land, was in dicht besiedelten Gebieten ein Problem darstellen kann.
Die Installation ist teurer als die Installation von Dachsystemen.
Die Paneele müssen sauber und frei von Ablagerungen gehalten werden.
Der Anblick großer Solaranlagen mag nicht jedem gefallen.
Genehmigungen und Inspektionen können den Prozess verlangsamen.
Hinweis: Berücksichtigen Sie vor der Wahl eines Bodenmontagesystems Ihre räumlichen Gegebenheiten, Ihr Budget und die örtlichen Vorschriften.
4. Bodenmontage vs. Dachmontage

Leistung
Vergleicht man die Montage von Solarmodulen am Boden mit der auf dem Dach, fallen deutliche Unterschiede in der erzielbaren Energiemenge auf. Bei der Montage am Boden können die Module am sonnigsten Standort platziert und optimal ausgerichtet werden. Dadurch wird die Leistung jedes einzelnen Moduls maximiert. Dachmontagen hingegen sind von der Ausrichtung und Neigung des Daches abhängig. Bei ungünstiger Dachausrichtung oder starker Beschattung geht Energie verloren.
Hier ein kurzer Überblick über die Leistungsfähigkeit der einzelnen Systeme:
Sie können bodenmontierte Solaranlagen so einstellen, dass sie das ganze Jahr über optimale Sonneneinstrahlung bieten.
Da Dachmontagen oft nicht beweglich sind, erhält man weniger Energie, wenn das Dach nicht optimal ist.
Tipp: Wenn Sie die größtmögliche Leistung erzielen möchten, bietet Ihnen die bodennahe Solarmontage einen entscheidenden Vorteil.
Installation
Sie werden feststellen, dass sich die Installationsprozesse je nach System stark unterscheiden. Bei Dachmontagen müssen Sie Alter, Form und Stabilität Ihres Daches prüfen. Möglicherweise sind vor Beginn der Installation Reparaturen erforderlich. Die Monteure müssen auf Lüftungsöffnungen, Schornsteine und Dachfenster Rücksicht nehmen. Dies kann die Arbeiten verzögern.
Bei der bodenmontierten Solaranlage entfällt all das. Sie suchen sich einfach einen sonnigen Platz in Ihrem Garten oder auf Ihrem Feld. Zwar müssen Sie das Gelände vorbereiten und Gräben für die Kabel ausheben. Das ist anfangs etwas mehr Arbeit, aber dafür müssen Sie sich um Ihr Dach überhaupt keine Sorgen machen.
Das können Sie erwarten:
Dachmontage:
Überprüfen Sie den Zustand und die Struktur des Daches.
Hindernisse wie Lüftungsschlitze umgehen
Möglicherweise sind zuerst Dachreparaturen nötig.
Bodenmontage von Solaranlagen:
Bereiten Sie das Gelände vor und schaffen Sie Platz.
Gräben für die Verkabelung ausheben
Keine Dachsorgen
Bei der bodenseitigen Montage von Solaranlagen hat man mehr Freiheit, der Aufbau ist jedoch aufwändiger.
Kosten
Kommen wir zum Thema Kosten. Dachmontagen sind in der Regel günstiger. Da das Dach bereits vorhanden ist, muss kein neues Gebäude errichtet werden. Der Arbeitsaufwand ist geringer und die Installation geht schneller. Bodenmontagen hingegen sind in der Anschaffung teurer, da stabile Rahmen, Beton und zusätzliche Erdarbeiten erforderlich sind.
In dieser Tabelle finden Sie einen schnellen Vergleich:
Die bodenmontierte Montage von Solarmodulen kann Ihnen auf lange Sicht Geld sparen, da Sie Ihre Paneele leicht reinigen und reparieren können.
Bei Dachbefestigungen kann es vorkommen, dass für Reparaturen Fachleute benötigt werden, was im Laufe der Zeit die Kosten erhöht.
Wenn Sie einen einfachen Zugang wünschen und Ihr System über Jahre behalten möchten, kann sich die bodenmontierte Solaranlage lohnen.
Eignung
Bei der Auswahl einer Solaranlage ist es wichtig zu wissen, ob sie zu Ihrem Grundstück passt. Nicht jedes Haus oder Unternehmen eignet sich für jede Art von Solarmontagesystem. Schauen wir uns an, welche Systeme für unterschiedliche Gegebenheiten geeignet sind.
1. Hausbesitzer mit begrenztem Grundstück
Wenn Sie in der Stadt wohnen oder einen kleinen Garten haben, sind Dachmontagesysteme meist sinnvoller. Sie nutzen den bereits vorhandenen Platz – Ihr Dach. Sie müssen kein Land roden und sich keine Sorgen um Ihren Garten machen. Dachmontagen funktionieren am besten, wenn Ihr Dach nach Süden ausgerichtet ist und viel Sonne abbekommt.
Sie sparen Platz in Ihrem Garten.
Sie zahlen weniger für die Installation.
Sie vermeiden größere Veränderungen an Ihrem Grundstück.
Die Montage auf Dächern hat jedoch ihre Grenzen. Bei vielen Lüftungsöffnungen, Dachfenstern oder einer ungewöhnlichen Dachform passen möglicherweise nicht viele Paneele. Auch Dachreparaturen müssen bedacht werden. Für ein neues Dach müssen die Paneele zunächst entfernt werden.
2. Grundstücke mit viel Freifläche
Besitzen Sie einen großen Garten, einen Bauernhof oder ein Gewerbeobjekt mit viel Platz? Bodenmontierte Solaranlagen bieten Ihnen mehr Möglichkeiten. Sie können eine größere Anlage errichten und sie am sonnigsten Standort platzieren. Selbst Flächen, die sich sonst kaum eignen – wie ein steiniges Feld oder eine schwer zu mähende Fläche – können Sie nutzen.
Sie haben einfachen Zugang für Reinigungs- und Reparaturarbeiten.
Sie können später weitere Paneele hinzufügen, falls Sie mehr Leistung benötigen.
Sie können den perfekten Winkel für die Sonne einstellen.
Die bodenmontierte Installation von Solaranlagen eignet sich gut für Wohnhäuser, Schulen, landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen mit großen Grundstücken. Sie kann sogar für netzunabhängige Hütten oder abgelegene Standorte genutzt werden.
3. Tabelle: Welches System passt zu Ihrer Immobilie?
Hier ist eine kurze Anleitung, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen soll:
Tipp: Wenn Sie eine große Solaranlage bauen möchten oder Ihr Dach nicht für Solarpaneele geeignet ist, bietet Ihnen die Bodenmontage von Solarmodulen mehr Flexibilität.
4. Sonderfälle
Bauernhöfe und Ranches entscheiden sich oft für die bodenmontierte Installation von Solaranlagen. Diese können Scheunen, Pumpen oder sogar Elektrozäune mit Strom versorgen.
Schulen und Unternehmen mit freien Flächen können große Solaranlagen errichten.
Autarke Hütten verwenden Bodenhalterungen, da sie möglicherweise kein stabiles Dach haben.
5. Was sollten Sie beachten?
Wie viel Freifläche steht Ihnen zur Verfügung?
Bekommt Ihr Dach genügend Sonne?
Möchten Sie Ihr System später erweitern?
Ist Ihnen das Aussehen Ihres Gartens wichtig?
Wenn Sie über viel Land verfügen und die maximale Leistung erzielen möchten, ist eine bodenmontierte Solaranlage eine sinnvolle Wahl. Wenn Sie Platz und Kosten sparen möchten, ist eine Dachmontage möglicherweise besser geeignet. Berücksichtigen Sie vor Ihrer Entscheidung Ihr Grundstück und Ihre Ziele.
5. Installation, Kosten und Wartung
Standortbewertung
Weltraum und Sonnenlicht
Sie möchten, dass Ihre Solarpaneele möglichst viel Sonne abbekommen. Suchen Sie zunächst nach einer großen, offenen Fläche auf Ihrem Grundstück. Achten Sie darauf, dass keine hohen Bäume oder Gebäude tagsüber Schatten werfen. Je mehr Sonnenlicht Ihre Paneele erhalten, desto mehr Energie produzieren Sie. Gehen Sie zu verschiedenen Tageszeiten durch Ihren Garten, um zu prüfen, ob Schatten vorhanden ist. Wenn Sie eine große, sonnige Stelle gefunden haben, sind Sie auf dem besten Weg.
Boden und Gelände
Prüfen Sie als Nächstes Ihren Untergrund. Ist er eben, geneigt, steinig oder sandig? Auf ebenem Gelände ist die Installation einfacher, aber auch an Hängen oder unebenen Flächen können Sie Solaranlagen bodenmontieren. Die Bodenart spielt ebenfalls eine Rolle. Harter, steiniger Boden erfordert möglicherweise Spezialwerkzeug oder Fundamente. Nasse oder sandige Böden benötigen unter Umständen tiefere Verankerungen. Eine kurze Bodenanalyse hilft Ihnen, das passende Montagesystem und Fundament auszuwählen.
Installationsschritte
Planung und Genehmigungen
Bevor Sie mit dem Bau beginnen, benötigen Sie einen Plan. So gehen Sie vor:
Standortanalyse – Ermitteln Sie den besten Standort für Ihre Paneele.
Designplanung – Legen Sie fest, wie viele Paneele Sie benötigen und wie diese angeordnet werden sollen.
Genehmigungen und Zulassungen – Erkundigen Sie sich bei Ihrer Stadt oder Ihrem Landkreis. In den meisten Gebieten ist für die bodenmontierte Solaranlage eine Baugenehmigung erforderlich. Möglicherweise benötigen Sie auch eine Genehmigung für die Elektroinstallation und müssen die Bauordnung prüfen lassen. In manchen Gegenden gibt es Vorschriften zum Mindestabstand der Solarmodule zu Grundstücksgrenzen oder zur maximalen Höhe. Wenn Sie in einer Wohnanlage mit einer Eigentümergemeinschaft (WEG) leben, informieren Sie sich auch über deren Regelungen.
Tipp: Fügen Sie Ihrer Genehmigungsanfrage immer detaillierte Pläne und Ausrüstungslisten bei. Nach Fertigstellung wird ein Prüfer Ihre Anlage auf Sicherheit überprüfen.
Baustellenvorbereitung
Jetzt geht es ans Eingemachte. Entfernen Sie Gras, Steine und sonstige Ablagerungen von der gewählten Stelle. Markieren Sie die Position jedes einzelnen Solarmoduls. Wenn Sie mit einem Fachbetrieb zusammenarbeiten, übernimmt dieser diesen Schritt. Falls Sie lieber selbst Hand anlegen, können Sie Komplettsets von Anbietern wie Xiamen Angels Solar Energy Co., Ltd. erwerben. Diese bieten robuste und zuverlässige Montagesysteme für Hausbesitzer und Fachbetriebe.
Montage und Verkabelung
Sobald der Standort vorbereitet ist, wird das Fundament errichtet. Je nach Bodenbeschaffenheit können hierfür Betonpfeiler, Erdanker oder gerammte Pfähle verwendet werden. Anschließend wird das Trägersystem für die Solarmodule aufgebaut. Die Solarmodule werden an den Trägern befestigt. Dabei ist darauf zu achten, dass sie richtig ausgerichtet sind und den optimalen Neigungswinkel aufweisen. Die Kabel der Module werden an den Wechselrichter und anschließend an das Stromnetz Ihres Hauses angeschlossen. Bei einem Netzanschluss kann eine Abnahme durch Ihren Energieversorger erforderlich sein.
Inbetriebnahme
Der letzte Schritt ist die Inbetriebnahme. Dabei wird Ihr System getestet, um sicherzustellen, dass alles funktioniert. Schalten Sie das System ein und überprüfen Sie das Display des Wechselrichters. Achten Sie auf Fehlermeldungen. Ihr Installateur oder Prüfer führt einige Tests durch, um zu bestätigen, dass Ihre Solarmodule sicher Strom erzeugen. Nach bestandener Prüfung können Sie Ihren Solarstrom nutzen.
Kosten und Anreize
Vorabkosten
Die Installation von Solaranlagen am Boden ist in der Regel teurer als die Installation auf dem Dach. Bei privaten Projekten sollten Sie mit etwa 10–15 % höheren Kosten als bei einer Dachinstallation rechnen. Gewerbliche Anlagen kosten je nach Größe zwischen 150.000 und 500.000 US-Dollar. Die durchschnittlichen Kosten für Unternehmen liegen vor Förderungen bei 1,83 bis 3,50 US-Dollar pro Watt. Nach Abzug von Rabatten und Steuervergünstigungen sinkt der Preis auf 1,20 bis 1,75 US-Dollar pro Watt.
Anreize und Rabatte
Mit Förderprogrammen können Sie viel Geld sparen. Die Bundesregierung bietet eine Steuergutschrift von 30 % für Solaranlagen. Viele Bundesstaaten haben darüber hinaus eigene Förderprogramme. Arizona beispielsweise gewährt eine staatliche Steuergutschrift von 25 % (bis zu 1.000 US-Dollar) sowie Befreiungen von der Umsatz- und Grundsteuer. New York bietet eine staatliche Steuergutschrift von 25 % (bis zu 5.000 US-Dollar), Zuschüsse und Steuerbefreiungen. New Jersey und Virginia haben ähnliche Programme. Informieren Sie sich bei Ihrem Bundesstaat und Ihrem Energieversorger über die aktuellen Angebote.
Langfristige Ersparnisse
Freiflächen-Solaranlagen helfen Ihnen, jahrelang Geld zu sparen. Die meisten Hausbesitzer erreichen die Amortisationszeit nach 5–8 Jahren. Danach sparen Sie weiter – oft 20.000 bis 50.000 US-Dollar über die gesamte Lebensdauer Ihrer Anlage. Solarmodule können außerdem den Wert Ihrer Immobilie um 4–6 % steigern. Wenn sich Ihre Investition in weniger als der Hälfte der Lebensdauer Ihrer Anlage amortisiert, tätigen Sie eine kluge Investition.
Hinweis: Mit der richtigen Konfiguration und den passenden Anreizen kann Ihr Projekt zur bodenmontierten Solaranlage langfristig sowohl für Ihren Geldbeutel als auch für den Planeten von Vorteil sein.
Wartung und Lebensdauer
Routinepflege
Sie möchten, dass Ihre Solaranlage viele Jahre hält. Die gute Nachricht: Die optimale Instandhaltung ist ganz einfach. Hier erfahren Sie, was Sie regelmäßig tun sollten:
Reinigen Sie die Paneele: Staub, Pollen und Vogelkot können das Sonnenlicht blockieren. Verwenden Sie alle paar Monate eine weiche Bürste oder einen Gartenschlauch, um die Paneele abzuwaschen. In staubigen Gegenden ist eine häufigere Reinigung erforderlich.
Pflegen Sie die Vegetation: Gras und Unkraut können hoch wachsen und Schatten werfen. Schneiden Sie die Pflanzen um Ihre Paneele herum zurück, damit nichts die Sonne blockiert.
Überprüfen Sie die Konstruktion: Gehen Sie um Ihre Solaranlage herum und suchen Sie nach losen Schrauben, Rost oder verbogenen Teilen. Ziehen Sie alles fest, was wackelig erscheint.
Überprüfen Sie die Verkabelung: Achten Sie auf beschädigte Kabel oder lose Verbindungen. Sollten Sie Auffälligkeiten feststellen, rufen Sie einen Fachmann zur Reparatur.
Achten Sie auf Tiere: Eichhörnchen und Vögel nisten manchmal in der Nähe von Solaranlagen. Stellen Sie sicher, dass keine Tiere Kabel anknabbern oder Nester unter Ihrer Anlage bauen.
Leistung überwachen: Die meisten Wechselrichter verfügen über ein Display oder eine App. Überprüfen Sie Ihre Energieausbeute monatlich. Bei einem deutlichen Abfall ist möglicherweise Handlungsbedarf gegeben.
Lassen Sie Ihre Anlage regelmäßig von einem Fachmann überprüfen: Einmal im Jahr sollte ein Solarexperte Ihr System kontrollieren. Er kann Probleme erkennen, die Ihnen möglicherweise entgehen.
Tipp: Stellen Sie sich auf Ihrem Handy eine Erinnerung für diese Aufgaben ein. Regelmäßige Wartung sorgt für eine optimale Funktion Ihrer bodenmontierten Solaranlage.
Systemlebensdauer
Sie möchten, dass Ihre Investition lange hält. Die meisten Freiflächen-Solaranlagen haben eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren oder mehr. Die Solarmodule selbst haben oft eine 25-jährige Garantie. Die Montagerahmen aus Stahl oder Aluminium können sogar noch länger halten, wenn Sie sie sauber halten und rostfrei bewahren.
Folgendes trägt zur Langlebigkeit Ihres Systems bei:
Hochwertige Materialien: Wählen Sie korrosionsbeständige Rahmen und robuste Beschläge.
Fachgerechte Installation: Achten Sie darauf, dass Ihre Solaranlage auf einem festen Fundament steht. Eine fachgerechte Installation verhindert Verschiebungen und Beschädigungen.
Regelmäßige Kontrollen: Kleine Probleme frühzeitig erkennen und spätere große Probleme vermeiden.
Modernisierung: Wechselrichter haben in der Regel eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren. Planen Sie, sie einmal während der Lebensdauer Ihres Systems auszutauschen.
Sie können davon ausgehen, dass Ihre bodenmontierte Solaranlage Ihnen über Jahrzehnte hinweg Geld spart. Mit etwas Pflege genießen Sie lange Zeit saubere Energie und niedrigere Stromrechnungen. 🌞
Die bodenmontierte Installation von Solaranlagen bietet viele Vorteile. Hier eine kurze Übersicht, die Ihnen dabei hilft, sich zu erinnern:
Höhere Energieproduktion durch optimale Paneelausrichtung
Guter Zugang für Reinigung und Reparaturen
Kühlere Paneele mit längerer Lebensdauer
Raum zur Erweiterung Ihres Systems
Sie sollten aber auch folgende Punkte beachten:
Machen Sie einen Rundgang um Ihr Grundstück. Prüfen Sie, ob Sonneneinstrahlung und Platzverhältnisse optimal sind. Wenn Sie sich unsicher sind, sprechen Sie mit einem Solarexperten oder lassen Sie Ihr Grundstück vor Ort begutachten. Freiflächen-Solaranlagen können Ihr Zuhause mit Strom versorgen und gleichzeitig die Umwelt schonen. 🌞
Häufig gestellte Fragen
1. Kann ich bodenmontierte Solaranlagen selbst installieren?
Ja, Sie können bodenmontierte Solaranlagen selbst installieren, wenn Sie gerne handwerklich tätig sind. Viele Firmen bieten Bausätze mit Anleitungen an. Informieren Sie sich jedoch über die örtlichen Bestimmungen und ziehen Sie gegebenenfalls einen Fachmann für die Elektroinstallation hinzu.
2. Wie viel Platz benötige ich für die bodennahe Montage von Solaranlagen?
Für jedes Kilowatt Solarleistung benötigen Sie etwa 100 Quadratfuß (ca. 9,3 m²) Solarfläche. Ein typisches Einfamilienhaus benötigt 300–500 Quadratfuß (ca. 27,9–46,5 m²). Offene, sonnige Flächen eignen sich am besten.
3. Funktioniert die bodenmontierte Solaranlage auch auf geneigtem oder unebenem Gelände?
Ja! Freiflächen-Solaranlagen eignen sich auch für Hanglagen und unebenes Gelände. Eventuell benötigen Sie spezielle Pfosten oder verstellbare Rahmen. Eine Besichtigung vor Ort hilft Ihnen bei der Auswahl der passenden Lösung.
4. Benötigen bodenmontierte Solaranlagen einen hohen Wartungsaufwand?
Nein, eine grundlegende Pflege reicht völlig aus. Reinigen Sie die Paneele, schneiden Sie die Pflanzen zurück und prüfen Sie, ob Teile lose sind. Die meisten Leute wenden für die Wartung nur wenige Stunden pro Jahr auf.
5. Ist die Bodenmontage von Solaranlagen teurer als die Dachmontage?
In der Regel ja. Die Montage von Solaranlagen auf dem Boden ist anfangs teurer, da zusätzliche Rahmen und eine Vorbereitung des Geländes erforderlich sind. Langfristig sparen Sie jedoch Geld durch die einfache Reinigung und Reparatur.
6. Kann die Installation von bodenmontierten Solaranlagen den Wert meiner Immobilie steigern?
Ja, bodenmontierte Solaranlagen steigern oft den Wert Ihrer Immobilie. Käufer bevorzugen Häuser mit niedrigeren Energiekosten und sauberen Energiesystemen.
7. Was passiert, wenn es auf meine bodenmontierte Solaranlage schneit?
Schnee gleitet leichter von den Paneelen ab, wenn man sie kippt. Stärkerer Schnee lässt sich mit einem Besen abfegen. Die Paneele funktionieren auch nach der Schneeschmelze weiter.
Tipp: Die bodennahe Montage der Solaranlage ermöglicht einen einfachen Zugang für die Reinigung nach Stürmen oder Schneefall.

